«Early morning – Evening light»


– Farben im Stadtraum, Fotos
– Bildkomposition, Druck auf Fineart-Papier
– Räumliche Komposition, Farbpapiere, Karton


Abend: «Am Abend, wenn das Licht von der Luft verschmutzt ist, beginnt sich mehr Schwarz in die Farbtöne zu mischen und sie werden allmählich pasiver. Obwohl eine Ähnlichkeit zwischen den warmen Tönen der Morgen- und Abenddämmerung besteht, hat das Abendlicht eine einzigartige Qualität. Das Abendlicht weckt die Wahrnehmung für das langsame Verschinden von Farbe, von der Dunkelheit verzehrt, während die Schatten der Formen in den Vordergrund treten. Eine stimmungsvolle Welt entsteht, in der Formen mit Schatten in den unterschiedlichsten Scharztönen verschmelzen. Auch wenn der Schatten eines Objekts grau oder scharz erscheint, ist er dennoch eine komplexe Mischung aller Farben, die ihn umgeben.»


Morgen: «Die Sonne schimmert tief am Horizont, das erste Morgenlicht erscheint. Während die Sonne allmählich aufgeht, schwinden die warmen Schattierungen der Morgendämmerung und die kalte Morgenluft erzuegt ein kristallklares Leuchten in bläulichen Tönen. Dieses Klare Licht bringt intensive und frische Farben hervor und die Welt wirkt taufrisch. Dunstige, lichtdurchlässige Schatten verwandln sich allmählich in opake Forman, währenddessen Räume zu leuchten beginnen und Licht sich durch Fenster ergiesst und Vorhänge oder Jalousien druchdringt.»


Hella Jongerius, «Breathing colour», Gewerbemuseum Winterthur 20/21